Pflegearbeiten und Vandalismus

Pflegearbeiten und Vandalismus

Der Frühling kommt in großen Schritten auf uns zu, die Tage werden -auch wegen der Zeitumstellung- immer länger. Und selbst Corona tut das Seinige dazu, damit es immer mehr Leute raus in die freie Natur treibt. Da kommt eine tolle Aktion der Kellerfreunde gerade richtig.

Wer es noch nicht gemerkt hat, in den Wäldern rund um Schneeberg tut sich seit Monaten etwas. Alte, nicht mehr zu erkennende Wege werden von Geäst und Laub befreit und wieder begehbar gemacht, vergessene oder unbekannte Besonderheiten werden freigelegt und Hinweisschilder werden aufgestellt.

Die fleißigen „Waldarbeiter“ sind Burkard Breunig sowie Paul und Ralf Wöber. Drei Generationen arbeiten Hand in Hand für das Gemeinwohl, eine anerkennenswerte, ehrenamtliche Leistung.

Mehrere Arbeiten wurden bereits durchgeführt: Zu dem vielbesprochenen, aber den meisten unbekannten „Hundsgrab“ im Kohlwald wurde ein Weg angelegt, auch der in der nähe liegende Steinsarg wurde freigelegt. Neben den Wegarbeiten wurden auch Hinweisschilder (von Ralf Dolzer geschaffen) aufgestellt.

Zu den beiden weiteren Steinsärgen in den Schneeberger Wäldern, am Zwitscher und am Zweiteberg, wurden die Zugänge kenntlich gemacht oder neu geschaffen und durch eine neue Beschilderung ergänzt.

Die vorerst letzten Arbeiten waren für die Sicherheit der Wanderer ausgelegt. Die alten Holz-Geländer zur Riesenhöhle und zum G´sundheitsbrünnle wurden geflickt und, wo Bedarf entstand, erneuert.

Viele der interessanten Anlaufpunkte auf Schneeberger Gemarkung haben Ralf Wöber und die Kellerfreunde auch auf Google-Maps eingepflegt. Wer für seinen Ostersparziergang neue Ziele sucht, kann sich mit seinem Smartphone den Weg weißen lassen. Auf geht´s, keine Scheu!

Leider gibt es auch schlechte Nachrichten: Schon nach kurzer Zeit wurde das erste Hinweisschild herausgerissen und in den Wald geworfen, der neue Weg wurde von Geländemotorradfahrern malträtiert.

Wir können nur an alle Bürgerinnen und Bürger appellieren, die Verursacher direkt anzusprechen, jegliche Art von Vandalismus anzuzeigen oder wenigstens bei der Gemeinde zu melden. Scheuen Sie sich nicht, diesen Weg zu gehen.