Offizielle Eröffnung des KelterHausMuseum
Der 2. Vorsitzende Bernhard Speth dankte dem Bürgermeister Repp

Offizielle Eröffnung des KelterHausMuseum

Vor ca. 30 Jahren haben die Eheleute Jutta und Bernhard Speth das historische Kelterhaus (Gewölbekeller aus Mitte des 16. Jhd., das Fachwerkobergeschoss wurde nach einem Brand im Jahr 1873 wieder aufgebaut) im Seifen käuflich erworben und damit vor dem Abriss bewahrt.

Im Jahre 2015 entstand bei Bernhard Speth die Idee, das Kelterhaus zu restaurieren, eine Art Museum einzurichten, und somit das historische Gebäude langfristig zu erhalten.

Zusammen mit den Kellerfreunde wurde diese Idee in ca. 3000 ehrenamtlichen Stunden in die Tat umgesetzt. Dank vieler Fördergelder und Spenden von Institutionen, Firmen und auch Privatpersonen konnte das Projekt mit Gesamtkosten von etwa 32.000 € (veranschlagt waren 41.000 €!) in gut 5 Jahren in die Tat umgesetzt werden.

Im Beisein von zahlreichen Ehrengästen, vielen Vereinsabordnungen und interessierten Gästen konnte Pfarrvikar Arul Raja am Samstag vor Pfingsten die Segnung des Hauses vornehmen.

2. Vorsitzender Bernhard Pfeiffer und Projektleiter Bernhard Speth brachten in kurzweiligen Vorträgen die Geschichte und Entwicklung des Projektes den ca. 100 Zuhörern nahe. Ergänzt wurde diese durch Ansprachen des stellvertretenden Landrates Günther Oettinger und Bürgermeister Kurt Repp. Die Feierstunde wurde umrahmt von einer Bläsergruppe des Musikvereins.

Einweihung des Kelterhausmuseums durch Pfarrvikar Arul Raja

Im neuen Museum werden 11 Themenbereiche dargestellt. Unser Dorf mit Dorfleben, Landwirtschaft, Waldwirtschaft, WässerWiesenWehre, Tabakanbau, BuntSandStein, bäuerliches Handwerk, Küferei und Kelterei, Weinbau und Wengerte, MuseumsGebäude und Selbstversorgung.

Neben den zahlreichen Exponaten, die in mühevoller Kleinarbeit zu den jeweiligen Themen gesammelt und aufgearbeitet wurden steht jeweils eine digitale Dokumentation zur Verfügung. Zu jedem Bereich gibt es eine Schautafel mit QR-Code. Darüber sind umfangreiche Hintergrundinformationen abrufbar. „Star“ der digitalen Information ist eine komplette 3D-Ansicht, die unter https://my.matterport.com/show/?m=vBGLiQg6V4x

Der darunter liegende Keller zeigt, wie in der Nachkriegszeit das örtliche Keller zur Einlagerung von Lebensmitteln gehalten wurden.

Ein Besuch des KelterHausMuseums kann kurzfristig bei Bernhard Speth unter der Tel.Nr. 01708522112 oder per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gebucht werden.

Ist Ihr Interesse geweckt? Dann schauen Sie doch einmal unter https://kelterhausmuseum.de nach, dort erhalten Sie noch viele weitere Informationen.